Elektromobilität aus Afrika für Afrika: Fünf afrikanische Startups erhalten Innovationspreis für E-Mobilitätslösungen

Im ersten Wettbewerb der Siemens Stiftung im Bereich Elektromobilität erhalten fünf afrikanische Sozialunternehmen Preisgelder zwischen 10.000 und 50.000 Euro. Die Gewinnerinnen und Gewinner zeichnen sich durch innovative Lösungen sowie nachhaltige und inklusive Geschäftsmodelle aus. Insgesamt wurden über 100 Bewerbungen aus 19 afrikanischen Ländern eingereicht.

Die ausgezeichneten Sozialunternehmen sind:

MicroMek Ltd. (Malawi)

Innovation: 3-D gedruckte Drohnen aus lokalen recycelten Materialien, die in ländlichen und schwer zugänglichen Gegenden für den Transport von überlebenswichtigen Medikamenten für Frauen und Kinder eingesetzt werden.

BEAM Sarl. (Burkina Faso)

Innovation: mobile solarbetriebene Plattform, die Menschen in ländlichen Gemeinden landwirtschaftliche Arbeiten wie Pflügen, Pumpen oder Lastentragen erleichtert und dazu beiträgt, Erträge und Einkommen zu steigern.

Solar Taxi Ltd. (Ghana)

Innovation: elektrisch betriebene Kleinfahrzeuge (von elektrischen Motorrädern bis hin zu Mini-Autos) für Kurierdienste und Taxiservices; die benötigten Batterien werden lokal produziert; Solar Taxi forscht aktiv an Wiederverwendung und nachhaltigem Recycling; das Ingenieurteam besteht aus Frauen.

Greenfoot Africa Ltd. (Tansania)

Innovation: Marktplatz-App für leicht verderbliche Lebensmittel – eine Lösung, die es lokalen Händlerinnen und Händlern ermöglicht, ihre Waren effizient und kostengünstig mit E-Motorrädern direkt an die Kundinnen und Kunden zu liefern.

ThinkBikes Ltd. (Nigeria)

Innovation: lokal produzierte und innovative Elektrofahrräder sowie ein Verleih-System für schulische Einrichtungen und Universitäten, um insbesondere der jungen Generation das Thema Elektromobilität nahezubringen.