Bild: Swobee

Sharing-Anbieter Bolt testet Swobbee-Stationen in Berlin

Das Berliner GreenTech-Startup Swobbee und der estnische Sharinganbieter Bolt verkünden den Start ihrer Partnerschaft. Zu Beginn der Kooperation testet Bolt im Rahmen eines Pilotprojekts die innovativen Lade- und Wechsellösungen von Swobbee mit seiner Berliner E-Scooter-Sharingflotte. Später soll die Zusammenarbeit auf weitere Städte ausgeweitet werden.

In Berlin betreibt Bolt eine große Flotte von E-Scootern. Durch die Nutzung von Swobbee-Stationen muss der Mikromobilitätsanbieter nicht mehr wie zuvor die leeren Akkus mit Vans einsammeln und zum Aufladen in ein Lagerhaus bringen und wieder zurück, sondern kann die Ladelogistik nun mit E-Cargobikes an dezentral aufgestellten Swobbee-Stationen erledigen. Dort können die leeren Akkus in wenigen Sekunden gegen vollgeladene getauscht werden. Die Akku-Wechselstationen befinden sich in der Nähe der Berliner E-Scooter-Hotspots von Bolt. Dies spart in erheblichem Maße Zeit und Sprit, was das neue Ladekonzept auch zu einem aktiven Beitrag zur Verbesserung des Verkehrsflusses sowie der Luftqualität in Berlin macht.

Balthasar Scheder, Country-Manager von Bolt Deutschland für den Bereich Vermietung, sagt: „Wir bei Bolt haben es uns zur Aufgabe gemacht, dabei zu helfen, Städte zu schaffen, die für Menschen und nicht für Autos gebaut werden. Dazu gehört auch, dass wir unseren Betrieb so umweltfreundlich wie möglich gestalten. Durch die Partnerschaft mit Swobbee sind wir in der Lage, ein dezentrales Netzwerk von Ladestationen zu nutzen, an denen wir die Akkus mit E-Cargo-Bikes statt mit Transportern tauschen können, was unseren Betrieb effizienter und nachhaltiger macht. Mit Scootern in 59 Städten in ganz Deutschland hoffen wir, dass wir die Partnerschaft in den kommenden Monaten auf weitere Städte ausweiten können.“

Thomas Duscha, CEO von Swobbee, fügt hinzu: „“Wir freuen uns, unsere neue Partnerschaft mit Bolt, dem größten europäischen Mikromobilitätsanbieter, mit einem ersten Pilotprojekt in Berlin bekannt zu geben. Diese Partnerschaft ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Dezentralisierung und Dekarbonisierung des Mikromobilitätsbetriebs und schafft grünere, lebenswertere Städte für alle. Wir freuen uns auf die Ergebnisse des Pilotprojekts und hoffen, die Partnerschaft in Zukunft auf andere deutsche und europäische Städte ausweiten zu können.““