Bild: Hochschule Koblenz

StartUpLab@FH – Neues Projekt an der Hochschule Koblenz unterstützt innovative Unternehmensgründungen

Wie begegnen wir den Herausforderungen der Zukunft? Mehr denn je sind junge Menschen gefragt, die mit innovativen Ideen in Technik und Gesellschaft sowie mit unternehmerischem Denken und Handeln den Fortschritt vorantreiben. Ab August finden diese Gründer und Gründerinnen an der Hochschule Koblenz gezielte Unterstützung: Mit dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit knapp 1,2 Millionen Euro über vier Jahre geförderten Projekt „StartUpLab@FH“ sollen Forschungs-Freiräume für innovative Unternehmensgründungen geschaffen werden.

An der Hochschule Koblenz soll nun unter dem Titel „SCOUTING–IDEATION–PROTOTYPING–INTERACTION@HS KOBLENZ – SIPI@HSKO” in Kreativräumen an RheinMoselCampus und RheinAhrCampus sowie in den Laboren an allen drei Hochschulstandorten die Innovations- und Gründungskultur gefördert werden. Ziel des Projekts ist es, nicht nur notwendige Strukturen zu etablieren, sondern auch die interne Vernetzung aller Akteure zu stärken. Hochschulen für angewandte Wissenschaften sind aus Sicht des Bundesministeriums für Bildung und Forschung aufgrund ihrer Anwendungs- und Praxisnähe sowie Lösungsorientierung besonders geeignet, Studierenden und Mitarbeitenden unternehmerisches Denken und eine praxisnahe Gründungskultur anhand konkreter Forschungs- und Gründungsideen zu vermitteln. „Wir freuen uns, dass unsere Bewerbung erfolgreich war. Mithilfe der Projektförderung in Höhe von knapp 1,2 Millionen Euro stellt die Hochschule die nötige Ausstattung bereit und unterstützt ihre Studierenden, Mitarbeitenden sowie Lehrenden beratend“, betont Raphael Dupierry, Leiter des Gründungsbüros in der Abteilung Forschung und Transfer der Hochschule Koblenz, der die Antragstellung federführend betreut hat.

In zwei Kreativräumen am RheinMoselCampus und RheinAhrCampus sowie in den Laboren der drei Hochschulstandorte soll SIPI@HSKO die Innovations- und Gründungskultur der gesamten Hochschule fördern. Hierzu wird von dem Projektteam – voraussichtlich vier Mitarbeitenden unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Mareike Heinzen, Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Prof. Dr. Wolfgang Kiess, Fachbereich Ingenieurwesen und Prof. Dr. Thomas Wilhein, Fachbereich Mathematik und Technik – ein Konzept zur ganzheitlichen Ideenförderung und -unterstützung innovativer Ideen entwickelt und umgesetzt. „Am Anfang steht die Identifizierung innovativer Ideen über verschiedene Ideen-Scouting-Konzepte. Über eine Reihe von so genannten ‚Ideation Workshops‘ können die Ideen entwickelt und über ein Prototyping bis zur Marktreife geführt werden. Im letzten Arbeitsschritt ‚Interaction‘ werden die entwickelten Prototypen schließlich über verschiedene moderne Formate, wie Ideen-Slams, kommuniziert“, erläutert Dupierry. „Das Thema Gründung in der Lehre ist schon lange präsent. Endlich gibt es mit dem StartUpLab nun zwei kreative Think- und Makerspaces, in denen Studierende verschiedener Fachbereiche ihre Ideen ausprobieren, netzwerken und präsentieren können“, so Mareike Heinzen.